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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V

DienstAGEV - Archiv der Editorials

DienstAGEV 37. Kalenderwoche 2017

Liebe Leserin,
lieber Leser,

der nächste AGEV-Unternehmertreff in Bonn steht vor der Tür: Gemeinsam mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg laden wir für Mittwoch, den 4.10. um 18.30 Uhr zu „Motivation statt Desaster - Private IT im Betrieb sinnvoll managen!“ ein. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen. Aber melden Sie sich bitte unbedingt rechtzeitig an! Alle Informationen finden Sie in der Einladung im Anhang.

In dieser Woche habe ich mich mit der DSGVO, der europäischen Datenschutzgrundverordnung, beschäftigt, die im Mai 2018 in Kraft tritt und die Datensicherheits- und –schutzanforderungen in Unternehmen spürbar verschärft und Verstöße mit hohen Bußgeldern bewehrt. Böses ahnend, hatten wir schon vor Monaten mit einem Experten vereinbart, einen Spezial-AGEV-Unternehmertreff zu diesem Thema durchzuführen. Ich wurde in meiner Einschätzung der Bedeutung dieses Themas bestätigt und versuche, den Termin dafür jetzt in den Januar 2018 vorzuverlegen, um genügend Vorlauf für die notwendigen Vorbereitungsarbeiten zu lassen. Wie immer gilt: Wer sich mit Ideen oder Material einbringen möchte, ist herzlich willkommen!

Der Schwerpunkt der politischen Arbeit der AGEV liegt ja seit geraumer Zeit darin, für die optimale Altersversorgung für Selbstständige und Unternehmer zu kämpfen. Die Vorstellungen der politischen Parteien dazu unterscheiden sich übrigens diametral: von der FDP, die möglichst freie Auswahl in der Gestaltung beibehalten will bis zur Linken, die die Bürgerversicherung für alle inklusive der Parlamentarier und Beamten fordert. Allein Letzteres sorgt schon für den Illusionscharakter dieser Variante.

Die AGEV hat sich bekanntlich in der Mitte positioniert mit der Idee, dass auch der Selbstständige unter 40, bei Älteren sollen Übergangsvorschriften Platz greifen, bis zu einer gewissen Grundversorgung in die gesetzliche Rente einzahlen muss und darüber hinaus steuerlich vergünstigte Altersvorsorgeprodukte privat abschließen können soll. Diese Position dürfte ungefähr auf halbem Weg zwischen den CDU- und SPD-Vorstellungen liegen.

In der Praxis führen aber auch hier viele Wege nach Rom. In einem weiteren Unternehmertreff im Frühjahr 2018 wollen wir daher die verschiedenen Routen aufzeigen, die die Altersvorsorgeanbieter in ihren Navigationssystemen haben. Auch hier gilt meine Einladung an Sie, sich mit Vorschlägen für attraktive Wege durch das Vorsorgedickicht zu beteiligen.

Mit herzlichem Gruß

Ihr

Franz J. Grömping

PS: Wir führen die allermeisten Unternehmertreffs aus Aufwandsgründen im Rheinland durch. Ich bin daher bei Interesse aus anderen Regionen immer dankbar für Handzeichen, um auch anderswo eine Veranstaltung mit verantwortbaren Kosten auf die Beine stellen zu können.

 

   


 

DienstAGEV 35. Kalenderwoche 2017

 

Liebe Leserin,
lieber Leser,

im letzten Newsletter empfahl ich provokant und eher scherzhaft, das Rauchen in Deutschland zu verbieten, da es mehr als zehnmal so viele Opfer wie Stickoxide aus Dieselauspuffen fordere. Auf meine Ausführungen und wohl auch diese These habe ich erstaunlich positive Rückmeldungen erhalten, derer ich mich erinnerte, als mir diese Woche eine zwei Jahre alte Statistik über die Verteilung der Raucher in Deutschland nach Bundesländern erneut in die Hände fiel. Mit ähnlichem Unernst habe ich sie mir noch einmal angesehen.

Im Schnitt rauchen drei von zehn Männern und zwei von zehn Frauen in Deutschland. In Berlin rauchen allerdings 30 % mehr Männer als in Baden-Württemberg und sogar 44 % mehr Frauen als in Sachsen. Worauf kann man diese eklatanten Unterschiede zwischen der Hauptstadt und den Gesundheitsaposteln der beiden Vorzeigeländer im Südwesten und Südosten zurückführen?

In den wirtschaftlich stärksten Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg rauchen die Männer mit Abstand am wenigsten, bei den Frauen schiebt sich nur noch das ökonomisch stärkste ostdeutsche Bundesland, Sachsen, davor. Hat man weniger Zeit zum Rauchen, wenn man erfolgreicher ist, oder wird man erfolgreicher, wenn man weniger raucht? Oder ist das anerkannt höhere Bildungsniveau in diesen drei Ländern der Grund für die relative Abstinenz?

Ein weiterer möglicher Zusammenhang erschließt sich bei geographischer Betrachtung: Es gibt ein eindeutiges Nord-Süd-Gefälle. Raucht man im Norden mehr, weil es kälter ist? Selbst Schleswig-Holstein, seit jeher die glücklichste Region in Deutschland, raucht mehr als der Schnitt.

Berlin liegt möglicherweise auf dem letzten Platz, weil es einen besonders hohen Anteil an Älteren hat, die ihr Hobby scheints nicht mehr aufgeben wollen. Bremen liegt wohl ganz hinten, weil es das ärmste Bundesland ist.

Interessant auch, dass die Männer in den fünf neuen Ländern und Berlin erheblich mehr rauchen als die Westler, während es bei den Frauen kaum Unterschiede zwischen Ost und West gibt. Soziologen fänden auch dafür sicher schnell handfeste Gründe, weiß Ihr

Franz J. Grömping

 

 



DienstAGEV 33. Kalenderwoche 2017

Liebe Leserin,
lieber Leser,

wann wird endlich das Rauchen in Deutschland verboten? Die Frage muss erlaubt sein, wenn zehnmal mehr Menschen daran sterben als an Stickoxiden aus Dieselabgasen. Jedenfalls sind sich die Mediziner einig, dass der Plausch mit einem Raucher als Tischnachbarn im Biergarten gefährlicher ist als ein Spaziergang durch die von Fahrverboten betroffenen Innenstädte von Stuttgart oder München.

Auch Feinstaub, von dem ein Gutteil (an dieser Stelle wohl ein unpassendes Wort) aus modernsten Benzinmotoren stammt, fordert mehr Tote im Jahr als NOx. Andererseits – eine Inversionswetterlage ist viel bedeutsamer für die Feinstaubkonzentration in der Luft als die Hinterlassenschaften der Autos. Wenn man deren Feinstaub-Grenzwerte lascher machen würde, könnte man leicht die NOx-Werte runterregeln, weil sich die beiden Schadstoffe technisch gegenläufig verhalten. Und wenn man ein Drittel der LKWs aus den Innenstädten verbannte, könnte man sich alle Maßnahmen im PKW-Sektor sparen.

Genug davon – auch in der Dieselaffäre hängt wie immer häufiger in unserem kompliziert gewordenen Leben alles mit mit vielem zusammen. Einfache Lösungen wie „Softwareupdate“ als peinliches Almosen der Autoindustrie, Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2030 durch die Politik oder gar die Wiederbelebung der "Abwrackprämie", von einigen Grünen und der CSU gefordert und dabei ignorierend, dass 60 % der Umweltschäden eines Autos in seiner Produktion stecken und nur 40 % in seinem Betrieb, können nicht funktionieren. Der ökologische Unfug wird von VW darüber hinaus auf die Spitze getrieben, indem man aktuell für den Kauf eines überdimensionierten Geländewagens 10.000 € Prämie erhält, während es für einen vernünftigen Golf nur die Hälfte gibt. (Der aufgeklärte Käufer weiß eh, dass diese „Umweltprämie“ nichts anderes ist ein neuer Name für den üblichen 20%igen Rabatt auf unverkäufliche Neuwagenarsenale.)

Manche Sachverhalte sind auch für Politiker zu komplex, oder sie verkaufen ihre Wähler für dumm, man weiß nicht, was schlimmer ist. Jedenfalls muss die hektische und zudem noch vom Bundestagswahlkampf überlagerte Auseinandersetzung um die Zukunft der wichtigsten deutschen Industrie dringend „Zurück auf Los“ gesetzt werden und die Vernunft wieder Einzug halten.

Mit den besten Grüßen

Ihr

Franz J. Grömping

 


 

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Aktuelles

Solidaritätszuschlag soll weg

Obwohl die Deutschen mehrheitlich gegen Steuersenkungen sind, solange die öffentlichen Haushalte so desaströs verschuldet sind, befürworten sie die Abschaffung des Solidaritätszuschlags.

62 % sind für die Abschaffung, 16 % dagegen. Die Motive für diese Meinung sind sicher sehr unterschiedlich und hängen vom Wissenstand um die Funktion des Soli ab.

Die AGEV jedenfalls fordert die Abschaffung dieses Zuschlags als einen einfachen und unbürokratischen Einstieg in ein transparenteres Steuerrecht. Ob das in einem Schlag gelingt oder stufenweise angegangen wird, ist eher zweitrangig. Da die Länder bei dieser Steuer nicht mitreden dürfen, sollte der Schritt gelingen.


aktuell

politisch

AGEV-Engagement politisch

Die AGEV ist in unterschiedlichen - für unsere Mitglieder und gesamtgesellschaftlich - relevanten Themenfeldern politisch engagiert. Einzelheiten zu unseren Aktivitäten finden Sie unter Empfehlungen.

Die AGEV ist beim Deutschen Bundestag und als offizielle Interessenvertretung bei den EU-Institutionen akkreditiert. Unsere Ziele: Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie die Schwerpunkte Umweltschutz, Steuergerechtigkeit und Nachhaltigkeit.


persönlich

AGEV-Team

Lernen Sie die AGEV und unser Team näher kennen!

Wir kümmern uns um Ihre Anliegen. Bei Fragen zu Ihrer Mitgliedschaft helfen wir Ihnen gerne weiter.

Auch wenn Sie inhaltliche Fragen zu unseren Aktivitäten oder zu eigenen Anliegen haben, finden Sie bei uns einen Ansprechpartner.

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Die Zahl

5,2

Erden bräuchten wir, würden wir alle so leben wie ein durchschnittlicher Australier. Das hat das Global Foodprint Network ausgerechnet. Lebten alle Menschen wie Deutsche, bräuchte es 3,2 Erden. Den geringsten globalen Fußabdruck haben Inder: Wären wir alle wie sie, käme die Menschheit sogar mit 0,6 Erden aus.


267

Prozent des EU-Durchschnitts erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2016 in Luxemburg, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Das zeigen Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach folgten Österreich und Deutschland mit 126 bzw. 123 Prozent. Das niedrigste BIP pro Kopf hatten Kroatien und Bulgarien mit gerade einmal 59 bzw. 48 Prozent des EU-Durchschnitts.


52,5 %

der Sozialversicherungsbeiträge in Deutschland werden vom Arbeitgeber getragen.

 

Quelle: Bundesarbeitsministerium


Maschinensteuer

"Eine Roboter- oder Maschinensteuer ist nicht zielführend. Sie kann dazu führen, dass Unternehmen darauf verzichten, innovative Technologien einzusetzen. Es ist wenig sinnvoll, Innovationen in Ketten zu legen. Besser ist es, die Gewinne der Unternehmen zu besteuern, egal ob sie durch Menschen oder Maschinen erwirtschaftet wurden."

Bundeswirtschaftministerin Brigitte Zypries
Welt am Sonntag, 2.4.2017