Mitglieder-Bereich | Newsletter

Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V

DienstAGEV - Archiv der Editorials

DienstAGEV - 19. Kalenderwoche 2018

Liebe Leserin,
lieber Leser,

„der Beitragssatz darf 20 Prozent nicht übersteigen, das Rentenniveau darf nicht unter 48 Prozent sinken.“

Das ist das Mantra der Rentenkommission der großen Koalition, die vor zwei Wochen ihre Arbeit aufgenommen hat. Eine Kommission statt einer Regelung im Koalitionsvertrag, denn dafür wäre das Thema zu heikel und zu mächtig gewesen. Arbeitgeber und Gewerkschaften dürfen mitdenken, Selbstständige sind (noch) nicht vertreten.

Alle wissen, dass die Quadratur des Kreises ein Leichtes gegenüber dem obigen Anspruch ist, aber kaum einer traut sich, das zu sagen. Digitalisierung, hybride Erwerbsmodelle und Demographie lassen eine Lösung für diese Rechnung schon mathematisch nicht zu. Nach den Berechnungen des Max-Planck-Institutes fehlen 2025 schon 11 Mrd. € und 2030 45 Mrd. Danach weisen die Prognosen unvorstellbar hohe Fehlbeträge aus. Aber das träfe ja nur unsere Kinder und Enkel, und die dürfen nicht mit entscheiden.

Zur Illustration hat das Institut ausgerechnet, wie man die Aufwände durch die Mehrwertsteuer gegenfinanzieren könnte. Sie müsste von 19 über 22 bis auf 25 % steigen, gleichbleibende Wirtschaftsentwicklung unterstellt, sonst wird‘s noch schlimmer. Den Aufschrei darüber will man sich nicht vorstellen.

In diesem Kontext ist es umso verständlicher, dass Andrea Nahles, schon in ihrer alten Funktion als Arbeitsministerin, jetzt erst recht, die Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung drängen will – neue Beitragszahler, die erst in vielen Jahren nennenswerte Leistungen abrufen werden. Dann aber kommen noch einige Leistungsmilliarden auf die o. g. Horrorsummen oben drauf.

Jetzt wäre die Zeit für den großen Wurf: Entlastung der Beitragszahler durch strategische Besteuerung der digitalen Multis a la Amazon, Google & Co. und der Umweltverschmutzung (CO2, Plastik, Lärm, Gülle, Kerosin, Seltene Erden…). Die bröckelnden Einnahmen aus der Erwerbsarbeit in statischen Angestelltenverhältnissen dürfen nicht die allein tragende Säule für die wesentlichen Alterseinkünfte der Bevölkerung bleiben, weiß

Ihr

Franz J. Grömping


 

Newsletterarchiv 2018

 

Newsletterarchiv 2016 

DienstAGEV 52. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 49. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 47. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 45. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 43. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 41. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 39. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 37. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 35. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 33. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 31. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 29. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 27. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 25. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 23. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 21. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 19. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 17. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 15. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 13. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 11. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 09. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 07. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 05. Kalenderwoche 2016

DienstAGEV 03. Kalenderwoche 2016


Newsletterarchiv 2015

DienstAGEV 52. Kalenderwoche 2015

DienstAGEV 50. Kalenderwoche 2015

DienstAGEV 48. Kalenderwoche 2015

DienstAGEV 46. Kalenderwoche 2015

 

Archiv Durchsuchen


DienstAGEV

Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden zweiten Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Zum Archiv der Editorials des Newsletters

Aktuelles

Nächste VeranstaltungenMomentan sind keine Veranstaltungen geplant.

Berichte vergangener Veranstaltungen

267

Prozent des EU-Durchschnitts erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2016 in Luxemburg, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Das zeigen Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach folgten Österreich und Deutschland mit 126 bzw. 123 Prozent. Das niedrigste BIP pro Kopf hatten Kroatien und Bulgarien mit gerade einmal 59 bzw. 48 Prozent des EU-Durchschnitts.