Elektroschrott-Rückgabe wird einfacher

In elektronischen Geräten sind wertvolle Rohstoffe enthalten. Um diese besser zu recyceln und damit die Kreislaufwirtschaft zu stärken, soll die Rückgabe von Elektroschrott jetzt einfacher werden. Das hat der Bundestag entschieden.
In deutschen Haushalten lagern 300 Millionen alte Laptops und Handys. Darin stecken wertvolle Rohstoffe. Das Recycling soll nun vereinfacht werden. Dieses Ziel verfolgt ein Gesetz, das der Bundestag am 6. November verabschiedet hat. Damit wird der Handel unter anderem verpflichtet, Rückgabestellen für alte Mobiltelefone, Taschenlampen oder Elektrorasierer einheitlich zu kennzeichnen. Man wolle bessere Sammelquoten, sagte der CDU-Abgeordnete Florian Bilic. „Die Sammlung der Ressourcen aus Elektrogeräten sind wertvoll für die Kreislaufwirtschaft.“
Elektronische Zigaretten dürfen künftig nach dem Gebrauch uneingeschränkt und kostenlos an allen Verkaufsstellen zurückgegeben werden – auch wenn der Verbraucher kein neues Produkt dafür kauft. Anders als ursprünglich geplant, gilt diese Regelung nicht nur für Einweg-Produkte, sondern auch für Mehrweg-E-Zigaretten und elektronische Tabakerhitzer.
Darüber hinaus soll das Brandrisiko durch falsch entsorgte oder beschädigte Lithium-Batterien sinken. Deshalb ist in der Gesetzesnovelle auch vorgesehen, dass alte Elektrogeräte am Wertstoffhof nur noch von geschultem Personal in die Sammelcontainer einsortiert werden dürfen.
Quelle: heise.de
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