KI-Chatbots: Neues Werkzeug für Phishing-Angriffe

Der europäische IT-Sicherheitshersteller ESET warnt vor einer neuen Angriffsmethode, die aktuell in sozialen Netzwerken für Aufsehen sorgt: Beim sogenannten „Grokking“ bringen Angreifer KI-Chatbots dazu, schädliche Links selbst zu verbreiten – und zwar im Namen vertrauenswürdiger Accounts.
Ziel der neuen Phishing-Methode ist der Diebstahl sensibler Nutzerdaten. „Der verantwortungsbewusste Umgang mit generativer KI wird immer wichtiger“, sagt Michael Klatte, Cybersicherheitsexperte bei ESET. „Viele Nutzer vertrauen Chatbots fast blind, besonders wenn sie auf bekannten Plattformen wie X auftreten. Nutzer sollten beim Anklicken von Links per se immer wachsam bleiben.“
Das Unternehmen gibt praktische Tipps, wie Nutzer sich schützen können:
- Keine Links aus KI-Antworten blind anklicken. Immer prüfen, wohin der Link führt.
- Skepsis auch bei offiziellen Bots. Ein verifizierter Account garantiert keine Sicherheit.
- Systeme und Sicherheitssoftware aktuell halten.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren und Passwortmanager nutzen.
- Im Zweifel Originalquellen prüfen, statt sich auf automatisch generierte Inhalte zu verlassen.
Quelle: Presseportal
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