Tipps für den digitalen Frühjahrsputz

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Unnötige Daten löschen, Energieverbrauch senken: Der enorme Energiebedarf digitaler Datenablage und ineffizienter Software wird im privaten und beruflichen Alltag oft übersehen. Das Umweltlabel Blauer Engel gibt Tipps für den digitalen Frühjahrsputz.

Der Digital Cleanup Day widmet sich seit sechs Jahren der Sensibilisierung für den individuellen ökologischen Fußabdruck im Digitalen. Wie langfristig die Auswirkungen von in Millisekunden übertragenen Daten sein können, zeigt auch dieses Jahr ein Blick auf die Zahlen. Die jährlich durch das Internet und seine unterstützenden Systeme produzierten Emissionen von 900 Millionen Tonnen CO2 steigen nach Angaben der offiziellen Website des Aktionstags rapide weiter an.

Mit folgenden Schritten auf Smartphone, Tablet und PC können Verbraucher zu Energie- und Ressourceneffizienz im Digitalen beitragen:

  • Benutzerkonten prüfen: Ist der Account noch in Verwendung? Die Löschung verwaister Accounts stärkt auch die Integrität privater Daten.
  • Digitalen „Müll“ entsorgen: Dateien, Programme E-Mails oder bereits andernorts gespeicherte Foto- und Videodateien (Duplikate) gelten als digitaler „Abfall“ und können gelöscht werden.
  • Backups, Server und Clouddienste prüfen: Archivierte Daten vergrößern ebenfalls den digitalen ökologischen Fußabdruck – wegen des Energiebedarfs für Kühlung und Datentransfer sowie des Rohstoffbedarfs für zusätzlichen Speicher. Kontrolle von Backup-Routinen und eventuelle Löschungen können helfen.
  • Den Müll vollständig entfernen: Regelmäßiges Leeren des Papierkorbs auf dem Desktop hilft ebenfalls, Speicher freizuhalten.

Mehr Informationen: Digital Cleanup Day

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