Grünes List für Ende der Cookie-Flut
Am 20. Dezember 2024 kam grünes Licht aus dem Bundesrat für die Verordnung gegen die Cookie-Banner-Flut. Damit wird die Verwaltung von Cookie-Zustimmungen im Internet einfacher.

Die Zahl der Einwilligungsbanner soll langfristig sinken, indem sogenannte „anerkannte Dienste zur Einwilligungsverwaltung“ als Alternative geschaffen werden. Diese anerkannten Dienste sollen die vom Endnutzer getroffene Entscheidung, ob er eine Einwilligung erteilt oder nicht erteilt, verwalten. Dann sollen sie diese auf Nachfrage dem Anbieter von digitalen Diensten übermitteln. Erhalten die Dienste die Einwilligung oder deren Verweigerung auf diese Weise, sind sie nicht mehr auf eine eigene Nachfrage beim Endnutzer angewiesen.
Einbindung von Diensten nur auf freiwilliger Basis
Die Verordnung regelt die Anforderungen, die ein Dienst zur Einwilligungsverwaltung erfüllen muss, sowie das Verfahren zur Anerkennung durch die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit. Weitere Regelungen betreffen technische und organisatorische Maßnahmen sowie die verwendete Software. Dabei gilt der Grundsatz, dass die Einbindung entsprechender Dienste sowohl für Endnutzer als auch für Anbieter von digitalen Diensten freiwillig ist.
Der Verordnung kann nun verkündet werden. Sie tritt am ersten Tag des auf die Verkündung folgenden Quartals in Kraft.
Quelle: BundesratKOMAPKT
Weitere News aus dieser Kategorie
23. März 2026
Die neue „EU Inc.“: Europa will beim Gründen aufholen
Europa will eine einheitliche, EU-weite Rechtsform für Unternehmen etablieren,…
23. März 2026
Warnung vor Flickenteppich bei KI-Regeln
Der Vorschlag, wesentliche Hochrisiko-Anwendungen aus der KI-Verordnung…
16. März 2026
Suchmaschinen-Initiative will EU-Suche bauen
Die Initiative European Search Perspective (EUSP) will die EU-Staaten aus der…



