Altersvorsorge-Depot wird auch für Selbstständige geöffnet

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Entgegen der ursprünglichen Pläne will die Regierung das Altersvorsorge-Depot auch für Selbstständige öffnen. Das entsprechende Gesetz soll ab 2027 in Kraft treten. Ein Erfolg für die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstständigenverbände (BAGSV), die Ende Februar in ihrer Stellungnahme gefordert hatte, Selbstständige ins AV-Depot einzubeziehen.

Union und SPD haben sich im parlamentarischen Verfahren auf Änderungen zur geplanten Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge geeinigt. Ein wesentlicher Punkt und ein wichtiges Signal an alle Selbstständigen: Auch sie werden in den Kreis der förderfähigen Erwerbstätigen aufgenommen.

Forderung der Selbstständigenverbände umgesetzt

Erst im Februar hatte die BAGSV, der auch die AGEV angehört, im Namen von rund 30 Verbänden eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf an den Finanzausschuss und den Ausschuss für Arbeit und Soziales gerichtet. Mit Erfolg. Das Ziel, Selbstständigen Zugang zum geplanten Altersvorsorge-Depot zu geben, ist erreicht.

Das Altersvorsorge-Depot soll als staatlich gefördertes Vorsorge-Modell die bisherige Riester-Rente ablösen. Die Pläne für das Standarddepot im Kurzüberblick:

  • Wertpapierdepot für die private Altersvorsorge (z. B. mit ETFs und Fonds).
  • Sparer investieren ihr Geld direkt am Kapitalmarkt, nicht mehr über klassische Versicherungsprodukte.
  • Der Staat zahlt Zuschüsse auf die Einzahlungen, um das Sparen attraktiver zu machen.

Anders als bei Riester gibt es keine Beitragsgarantie mehr, dadurch höhere Renditechancen, aber auch mehr Risiko.

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