Digital nachhaltig im IKT-Mittelstand
Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) möchte digitale Nachhaltigkeit im IKT-Mittelstand durch Green Coding, Green Soft- und Hardware fördern. Dafür hat er das Projekt „Digitale Nachhaltigkeit im IKT-Mittelstand“ (DiNa) ins Leben gerufen.

Gemeinsam möchte das DiNa-Team – bestehend aus zehn Unternehmen aus dem IKT-Bereich, einer Forschungseinrichtung und drei assoziierten Partnern – in den nächsten Monaten Lösungen zur Messung und Reduktion des Ressourcenverbrauchs von Soft- und Hardwaresystemen entwickeln und in Anwendungsfällen validieren. Softwareseitig sollen hardware-unabhängige und repräsentative Metriken erfasst werden, um so die Verbrauchserfassung auf Softwaremodul- oder sogar Quellcodeebene zu ermöglichen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert, die Laufzeit ist auf zwölf Monate angelegt.
Green Coding, Green Soft- und Hardware
Aufgrund dieser begrenzten Zeit sind die Ziele hochgesteckt. So sollen Voraussetzungen geschaffen werden, Software, im Sinne des Green Coding, energieeffizienter und damit nachhaltiger programmieren zu können. Parallel und darauf aufbauend können KI-basierte Verfahren zur Vorhersage und zum Vorschlagen von alternativen Programmierungen entwickelt und in Programmierumgebungen integrierbar gemacht werden. Hardwareseitig müssen die Netzwerkpartner eine Nachhaltigkeitsbewertung der betriebenen Hardwaresysteme vergleichbar und kontinuierlich realisieren – hierzu soll bestehende Metrik angepasst und Sensorik entwickelt werden.
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