NFC-Standard soll ausgebaut werden
Über den NFC-Standard soll künftig mehr möglich sein – etwa eine höhrere Leistung beim Aufladen anderer Geräte, eine bis zu sechsfache Reichweite und die Möglichkeit, Zahlungen zu erhalten. Mit dem iPhone von Apple sind bereits Zahlungen zwischen Geräten möglich.

Das für den drahtlos Standard NFC zuständige NFC-Forum, zu dem Gerätehersteller wie Apple, Google, Huawei sowie Chiphersteller gehören, hat seine Pläne und Forschungsgebiete für die kommenden fünf Jahre bis 2028 veröffentlicht. Die Industrievereinigung will demnach eines der für Nutzer wohl nervigsten Probleme der Technik lösen: die Reichweite. Geplant ist das „Vier- bis Sechsfache“ statt der bisherigen fünf Millimeter Reichweite, also zwei bis drei Zentimeter Abstand bei Zahlungen. Karten oder Smartphones müssten dann nicht mehr direkt an Bezahlterminals gedrückt werden, damit diese erkannt werden, sie könnten bestenfalls sogar in Handtaschen oder Portemonnaies verbleiben.
Verzicht auf teure Lesegeräte
Der NFC-Standard soll zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Geräten außerdem Point-of-Sale-Funktionen für Smartphones bekommen. Konkret sollen so Unternehmen oder auch Einzelpersonen Bezahlungen einfach erhalten können. Wie dieser Verzicht auf meist teure Lesegeräte oder Bezahlterminals umgesetzt werden kann, zeigt Apple bereits seit mehr als einem Jahr mit seinen iPhones.
Erweitert werden soll darüber hinaus die Wireless Charging Specification (WLC) von NFC, die statt der bisher maximal einem Watt Leistung künftig bis zu drei Watt Ladeleistung bieten soll. Die Beteiligten erhoffen sich davon vor allem neue und innovative Einsatzmöglichkeiten für Produkte, die auf WLC setzen. Das Konsortium plant ebenfalls, künftig mehrere NFC-Aktionen mit nur einem einmaligen Antippen zu ermöglichen.
Quelle: golem.de
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