Startups: nicht ohne KI und Big Data
Laut einer Befragung des Digitalverbands Bitkom sind Datenanalyse und Künstliche Intelligenz die beiden Top-Technologien in deutschen Startups und werden bereits von jedem zweiten genutzt. Davon werden auch kleine Unternehmen und der Mittelstand profitieren.

„Es ist ein gutes Zeichen, wenn viele innovative Gründerinnen und Gründer KI und Big Data nutzen, weiterentwickeln und so neue Produkte und Dienste auf den Markt bringen. Startups werden dabei helfen, die Technologie insbesondere auch für kleine Unternehmen und den Mittelstand besser nutzbar zu machen“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „KI und Daten gehören eng zusammen: Ohne Daten funktioniert die beste KI nicht – und umgekehrt lassen sich Daten mit KI viel effektiver analysieren. Bei dem Ziel, KI-Anwendungen von Startups in die Fläche zu bringen, wird aus Bitkom-Sicht der in der Startup-Strategie der Bundesregierung vorgesehen KI-Voucher für kleine und mittelständische Unternehmen helfen.“
Aktuell nutzen 53 Prozent der Startups Big Data und Data Analytics, 49 Prozent setzen Künstliche Intelligenz ein. Und der Anteil dürfte weiter steigen, denn beide stehen auch ganz vorne auf der Liste jener Technologien, deren Einführung Startups derzeit planen oder über die sie diskutieren. Eine geringe Relevanz in der deutschen Startup-Szene haben laut der Bitkom-Befragung Drohnen (5 Prozent Nutzer, 8 Prozent planen oder diskutieren), Robotik (4 Prozent und 13 Prozent) sowie autonom fahrende Fahrzeuge (3 Prozent und 8 Prozent). Ganz unten auf der Liste stehen derzeit noch Quantencomputer (2 Prozent), aber immerhin in jedem zehnten Startup (10 Prozent) wird eine Nutzung diskutiert oder geplant.
Quelle: Bitkom
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