Selbstständige blicken skeptisch auf 2026 und hoffen auf KI-Produktivitätsschub

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Soloselbstständige und Kleinstunternehmen blicken skeptisch auf 2026. Der neue Jimdo-ifo Geschäftsklimaindex zeigt dennoch auf, was ihnen Hoffnung gibt: immer passgenauer werdende KI-Tools für den Produktivitätsschub.

Das Jahr 2025 endete für viele Soloselbstständige und Kleinstunternehmen mit wenig Optimismus. Das zeigt der aktuelle Jimdo-ifo Geschäftsklimaindex, den das Münchner ifo Institut im Auftrag des Internetdienstleisters Jimdo erstellt und dafür Betriebe mit weniger als neun Beschäftigten befragt.

Im Dezember sank der Jimdo-ifo Geschäftsklimaindex um weitere 3,9 Punkte auf -23,7 Punkte. Sowohl die Beurteilung der laufenden Geschäfte (-17,7 Punkte) als auch die Erwartungen für die kommenden Monate (-29,4 Punkte) haben sich damit weiter eingetrübt. Zwar liegen die Werte der Gesamtwirtschaft nicht ganz so tief, aber dennoch zeigen auch die großen Firmen sinkende Werte beim Geschäftsklima im Dezember. Die Wirtschaftsforscher deuten dies als grundsätzliches Fehlen einer Aufbruchstimmung für 2026.

Der Geschäftsklimaindex zeigt große Planungsunsicherheit. Das zeigt sich bei den Soloselbstständigen und Kleinstunternehmen einerseits in einer Zurückhaltung bei den geplanten Investitionen, andererseits darin, dass viele schwieriger an Kredite kommen. Zwar gaben nur rund 10,9 Prozent der befragten Kleinstbetriebe an, derzeit Kreditverhandlungen zu führen. Doch fast die Hälfte der kreditverhandelnden Selbstständigen (47,6 Prozent) empfindet die Kreditvergabe als restriktiv.

Hoffnungsschimmer: Neue Technologien versprechen Produktivitätsschub

Matthias Henze, CEO und Co-Gründer von Jimdo, kommentiert die schwierige Lage zwar mit dem Hinweis auf schwindende Gestaltungsspielräume der Selbstständigen. Einen Hoffnungsschimmer möchte er dennoch aufzeigen. Denn er verweist auf Chancen durch neue Technologien. „Immer passgenauer werdende KI-Tools könnten Selbstständigen 2026 einen spürbaren Produktivitätsschub ermöglichen. Damit würden sie Zugang zu Wissen und einem Automatisierungsgrad erhalten, der ihnen bislang vorenthalten war“, teilt er mit.

Quelle: Deutsche Handwerks Zeitung

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