Forschung & Entwicklung: China gibt am meisten aus

China ist inzwischen in der Fertigung das Land mit der weltweit größten Kapazität bei Forschung und Entwicklung (FuE). Besonders in den Bereichen Computer und Elektronik investieren chinesische Unternehmen massiv. Deutschland liegt auf Platz vier.

Laut dem aktuellen DIW-Wochenbericht (Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung) hat China sein Gewicht bei FuE in der letzten Dekade in den Branchen Computer und Elektronik, Chemie, elektrische Ausrüstungen und Maschinenbau beträchtlich erhöht und in den drei letztgenannten Branchen inzwischen die jeweils weltweit höchsten FuE-Aufwendungen. Vor allem die USA und Japan haben in diesen Branchen dagegen an Gewicht verloren, so die Studie.

Neben China erhöhte auch Südkorea seinen Anteil an den weltweiten Forschungskapazitäten. Die weltweiten FuE-Aktivitäten im verarbeitenden Gewerbe sind laut der Studie in sieben Ländern konzentriert: China, USA, Japan, Deutschland, Südkorea, Frankreich und Italien. Auf diese entfallen knapp 90 Prozent der industriellen Forschungskapazitäten der OECD-Länder und Chinas zusammen. Deutschland hielt seinen Anteil mit fast neun Prozent in etwa und ist der viertgrößte Industrieforschungsstandort. Die vor Deutschland liegenden USA und Japan verloren in den letzten zehn Jahren jedoch deutlich an Gewicht.

Quelle: golem.de

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