Cyberversicherungen – sinnvoll oder nicht?

Die Gefahr durch Cyberangriffe ist groß wie nie und wächst. Unternehmen müssen sich schützen. Eine Möglichkeit sind Cyberversicherungen. Was steckt dahinter und wie sinnvoll sind sie? Das Portal Onlinehändler News blickt genauer auf das Thema.

Der erste Trugschluss zu Beginn: Cyberversicherungen schützen nicht vor Angriffen. Grundsätzlich funktionieren sie wie andere Versicherungen auch. Das heißt, im Schadensfall springen sie ein – etwa mit Entschädigungszahlungen für Betriebsunterbrechungen, durch Übernahme von finanziellen Schäden Dritter (also oft der Nutzer des eigenen Angebots), durch Übernahme von Gerichtskosten oder von Schäden durch Erpressung (etwa bei einer Ransomware-Attacke). Darüber hinaus bieten Cyberversicherungen auch Krisenmanager, Telefonsupport oder Unterstützung bei der Wiederherstellung von verloren gegangenen Daten an.

Wie es aber in der Natur von Versicherungen liegt: Sie greifen erst im Schadensfall. Sie können im Nachgang – vor allem finanzielle – Folgen abfedern, werden in der Regel aber erst wirksam, wenn das Kind sprichwörtlich schon in den Brunnen gefallen ist. Es gibt zwar vereinzelt mittlerweile auch Angebote, die Unterstützung und Know-how bei der Cyberabwehr bieten, grundsätzlich gilt aber: Wer eine Cyberversicherung für sein Unternehmen abschließt, muss sich bewusst sein, dass man sich damit nicht proaktiv vor den Gefahren schützen kann.

Wie sinnvoll sind Cybersicherungen? Was kosten sie? Wer bietet Cyberversicherungen an? Antworten lesen Sie bei Onlinehändler News.

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