Interview: IT-Sicherheitsrichtlinien bald strenger denn je?
Dietmar Niehaus vom Institut für Datenschutz und Datensicherheit erklärt in einem Interview, was es mit der NIS-2-Richtlinie auf sich hat und wie sich Unternehmen auf die Anforderungen einstellen können und Verstöße vermeiden.

Die Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit werden von Jahr zu Jahr strenger und unübersichtlicher. Nach der DSGVO kommt auf Unternehmen Ende des Jahres bereits der nächste Hammer in Sachen IT-Sicherheit zu: So soll laut der neuen NIS-2-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit künftig die Unternehmensleitung persönlich dafür haften, wenn IT-Systeme nicht hinreichend gesichert sind. Zu diesem Zweck sieht der Gesetzgeber empfindliche Strafen vor. „Bei grob fahrlässigen Verstößen gegen Datenschutzrichtlinien sollen die Vorstandsmitglieder beziehungsweise Geschäftsführer eines Unternehmens schon bald persönlich zur Kasse gebeten werden können – und das mit Strafen von bis zu zehn Millionen Euro oder zwei Prozent des Jahresumsatzes des betroffenen Unternehmens“, warnt Dietmar Niehaus vom Institut für Datenschutz und Datensicherheit.
Im Interview beleuchtet er, was bereits über die neue NIS-2-Richtlinie bekannt ist und wie sich Unternehmen darauf einstellen sollten.
Zum Interview
Weitere News aus dieser Kategorie
30. Juni 2025
Recht auf Reparatur scheitert an Fachkräftemangel
Bereits seit einem Jahr hätten Hersteller das Recht auf Reparatur für…
23. Juni 2025
Verbraucherrechte für Handys in Kraft: Umwelthilfe kündigt Tests an
Seit dem 20. Juni gelten EU-weit neue Regeln für ein verbessertes Öko-Design…
23. Juni 2025
Barrierefreiheitspflicht: Welche Ausnahmen gelten
Ab dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für viele…