Cybersecurity-Budgets reichen nicht für das KI-Zeitalter
57 Prozent der Fach- und Führungskräfte in der öffentlichen Verwaltung berichten von zu geringen Cybersecurity-Budgets. Speziell die böswillige Nutzung von GenAI für das Coden personalisierter Phishing-Kampagnen oder Malware verschärft die Lage.

Cybersecurity erfordert den Einsatz neuer Technologien sowie personelle Veränderungen. Nicht alle Verwaltungen sind finanziell darauf eingestellt, ergibt die Studie „Cybersecurity im Zeitalter von KI“ von Sopra Steria. Allein die Umsetzung von Regulierungsvorschriften für eine bessere Cybersicherheit bindet Ressourcen und Mittel bei Behörden, die sie ebenso dringend für den Ausbau der digitalen Verwaltung benötigen. Hinzu kommt nun eine neue Bedrohungslage, ausgelöst durch den verstärkten Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) durch Cyberkriminelle. Drei Viertel der Fach- und Führungskräfte in deutschen Behörden bestätigen, dass sie mit einer verschärften Situation zu tun haben.
Budgets reichen nicht aus
Die Verwaltungen in Deutschland wissen somit, dass sie handeln müssen, werden allerdings durch begrenzte Mittel oder fehlendes Personal gebremst. 70 Prozent nennen fehlende personelle Ressourcen im IT-Bereich, 65 Prozent fehlendes Cybersecurity-Know-how und 50 Prozent die niedrigen Budgets als Hindernisse für eine bessere Cybersecurity, so die Studie. Die Angaben liegen deutlich über denen von Unternehmen aus dem Finanzsektor und der verarbeitenden Industrie.
Quelle und weitere Ergebnisse der Studie: Presseportal
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