Wie viel Digitalisierung steckt im Koalitionsvertrag?
Der Digitalverband Bitkom begrüßt die Pläne für ein eigenständiges Digitalministerium sowie die vielen digitalpolitischen Vorhaben der Regierungsparteien. Er mahnt jedoch ihre schnelle Konkretisierung und eine Klärung der Finanzierung an. Nur so könne ein echter Aufbruch gelingen.

Staatsmodernisierung, Bürokratieabbau, Wirtschaftswachstum und die Stärkung der digitalen Souveränität stehen im Fokus, was Bitkom „sehr begrüßt“. Positiv sei, dass sich digitale Vorhaben durch alle Bereiche von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft ziehen, insbesondere fänden sich im Koalitionsvertrag zahlreiche Maßnahmen zur Staatsmodernisierung und -digitalisierung sowie zum Bürokratieabbau. Der Koalitionsvertrag habe insgesamt ein hohes digitalpolitisches Ambitionsniveau. Allerdings, so betont der Digitalverband, komme es bei allen digitalen Maßnahmen darauf an, die einzelnen Vorhaben zu konkretisieren und mit den notwendigen finanziellen Mitteln zu hinterlegen, damit es nicht bei allgemeinen Absichtserklärungen bleibe.
Zum Überblick über die wichtigsten Aspekte: Bitkom
Weitere News aus dieser Kategorie
20. April 2026
EU will ChatGPT strenger regulieren
Die Suchfunktion von ChatGPT hat in der EU die Einordnung „sehr große Plattform…
13. April 2026
EUDI-Wallet: Digitale Brieftasche in der EU noch weitgehend unbekannt
Mit der EUDI-Wallet bekommen Anfang nächsten Jahres alle Bundesbürger eine…
23. März 2026
Die neue „EU Inc.“: Europa will beim Gründen aufholen
Europa will eine einheitliche, EU-weite Rechtsform für Unternehmen etablieren,…



