TÜV-Studie zu digitaler Nachhaltigkeit

Wie nachhaltig ist die Digitalisierung? Dieser Frage geht die „TÜV Digital Sustainability Studie 2025“ auf den Grund. Rechenzentren verbrauchen immer mehr Energie – angetrieben etwa durch KI, Streaming-Dienste, Kryptowährungen, aber auch Hardware.
Neben Software-Lösungen gibt es auch immer mehr Hardware: Endgeräte wie Smartphones oder Tablets und Geräte wie Server und Router für die digitale Infrastruktur. Die Folge: Immer mehr Elektroschrott. Gleichzeitig strömten im Jahr 2024 rund 4,6 Milliarden Direktlieferungen über Online-Plattformen wie Temu und Co. auf den europäischen Markt, darunter ein großer Anteil Elektronik. Viele dieser Produkte erfüllen nicht die in der EU geltenden Anforderungen an Sicherheit und Nachhaltigkeit.
Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit bei Kauf, Nutzung und Entsorgung von Digitalgeräten? Was können Gesetze wie die Ökodesign-Verordnung oder das Recht auf Reparatur bewirken? Und wie erreichen wir, dass nur sichere und nachhaltige Produkte auf den europäischen Markt kommen? Diese und weitere Fragen beantwortet die Studie des TÜV-Verbands auf Basis einer repräsentativen Forsa-Umfrage.
Die Ergebnisse der Befragung und politischen Empfehlungen stellt der TÜV bei einer Online-Pressekonferenz am 11. September vor.
Quelle: Presseportal
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