EU: KI-Startups dürfen Supercomputer nutzen
Die Hochleistungsrechenressourcen der EU sollen künftig auch kleinen Firmen offenstehen, die an großen KI-Modellen arbeiten. Ein Millionenwettbewerb lockt. Die EU will damit dem Erfolg von OpenAI etwas entgegensetzen.

Die EU-Kommission und das Gemeinsame Unternehmen für europäisches Hochleistungsrechnen (EuroHPC) haben im Rahmen einer gemeinsamen Initiative zugesagt, die Superrechner der Gemeinschaft für europäische Startups sowie kleine und mittlere Firmen im KI-Sektor zu öffnen. Der Zugang zu diesen Rechenressourcen soll zudem auch für die „breitere KI-Gemeinschaft“ geöffnet beziehungsweise ausgeweitet werden.
Startups sollen weitteifern
Zum Auftakt hat die Kommission einen mit einer Million Euro dotierten „großen Preis für große KI“ unter Leitung des von der EU finanzierten Projekts AI-Boost ausgeschrieben. Im Rahmen des Wettbewerbs werden bis zu vier vielversprechende europäische KI-Startups ausgewählt. Sie sollen dann die EuroHPC-Supercomputer nutzen dürfen, um die Entwicklung großer KI-Modelle in Europa voranzubringen. Von den Gewinnern erwartet die Brüsseler Regierungsinstitution, dass sie ihre dabei vorangebrachten Lösungen im Rahmen einer Open-Source-Lizenz für die nichtgewerbliche Nutzung freigeben oder ihre Forschungsergebnisse veröffentlichen. Parallel soll für „ethisch und verantwortungsvoll“ handelnde KI-Startups ein Zugang für Trainingszwecke eingerichtet werden.
Mehr Informationen über die Initiative und Quelle: heise.de
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