Berliner Pläne zur privaten Altersvorsorge: Selbstständige außen vor
„Entwurf eines Gesetzes zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge“: Unter diesem Titel hat das Finanzministerium einen Referentenentwurf zur privaten Altersvorsorge erarbeitet. Doch der Plan übersieht die Berufsgruppe der Selbstständigen.
Bei dem aktuellen Gesetzesentwurf zeigt sich, dass es darin vorrangig um die Reform der Riester-Rente für Angestellte geht, Selbstständige bleiben außen vor. Der Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e. V. (VGSD) hat darauf reagiert und angekündigt, um die Berücksichtigung der Selbstständigen kämpfen. „Wir werden es nicht hinnehmen, dass Selbstständige von der geförderten privaten Altersvorsorge ausgeschlossen bleiben sollen“, schreibt der Verband in einem aktuellen Beitrag auf seiner Website. Der Plan des Finanzministeriums umfasse alle Erwerbstätigen außer Selbstständige. Alles sei auf eine Reform der Riester-Rente zugeschnitten, und Selbstständige schauten „in die Röhre“.
Infos zur geplanten Reform und die entscheidende Passage über Selbstständige im Referentenentwurf lesen Sie beim VGSD.
Weitere News aus dieser Kategorie
13. April 2026
EUDI-Wallet: Digitale Brieftasche in der EU noch weitgehend unbekannt
Mit der EUDI-Wallet bekommen Anfang nächsten Jahres alle Bundesbürger eine…
23. März 2026
Die neue „EU Inc.“: Europa will beim Gründen aufholen
Europa will eine einheitliche, EU-weite Rechtsform für Unternehmen etablieren,…
23. März 2026
Warnung vor Flickenteppich bei KI-Regeln
Der Vorschlag, wesentliche Hochrisiko-Anwendungen aus der KI-Verordnung…



